Das Richard Wagner Festspielhaus Bayreuth - Markus Kiesel - 2007


Markus Kiesel

Das Richard Wagner Festspielhaus Bayreuth
The Richard Wagner Festival Theatre Bayreuth

Mit einem Vorwort von Wolfgang Wagner
sowie Beiträgen von Pierre Boulez und Harry Kupfer

Initiatoren des Buchs:
Markus Kiesel, Herausgeber
Joachim Mildner, Idee, Design, Produktion
Mit Texten von Dietmar Schuth
und Fotografien von Jens Willebrand

Verlag Nettpress 2007
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten über 300 Abbildungen
Sprache: Deutsch, Englisch

Zum Inhalt:

Mit dem Titel „Das Richard Wagner Festspielhaus Bayreuth“ ist ein umfangreiches und einfühlsames Buch über die Architektur, die Geschichte und die Wirkung des Bayreuther Festspielhauses erschienen. Der Autor und Herausgeber Markus Kiesel wird das Buch am 22. Mai 2007 im Richard Wagner Museum Luzern präsentieren.

Der 22. Mai ist für die Wagnerwelt ein ganz besonderes Datum, denn an diesem Tag wurde Richard Wagner geboren. An diesem Tag fand zu seinem 59. Geburtstag die Grundsteinlegung des Bayreuther Festspielhauses statt. Und nun wird an diesem Datum jenes Buch vorgestellt, welches dieses einmalige Bauwerk und Unternehmen würdigt. Viel ist über Wagners Leben und Werk geschrieben worden. Ungewöhnlich viel. Dennoch fehlte etwas. Eine umfassende Darstellung in Wort und Bild des Festspielhauses. Dass dies ein Unzustand sei, fanden der Musikwissenschaftler Markus Kiesel (Kaufmännischer Direktor der Ludwigsburger Schlossfestspiele), der Architekturexperte Dietmar Schuth, der Grafikdesigner Joachim Mildner und der Fotograf Jens Willebrand. Jetzt, nach mehr als einjähriger Recherche, legen sie „Das Richard Wagner Festspielhaus Bayreuth” vor. Ausgerechnet in dem damaligen „Kuhdorf Bayreuth“ sollte sein Festspielhaus stehen. 1872 hat Richard Wagner Tribschen bei Luzern den Rücken gekehrt, um diesen Traum wahr zu
machen. Zu seinem Geburtstag am 22. Mai 1872 war Grundsteinlegung, 1873 Richtfest, am
24. Juli 1875 sangen erstmals drei Rheintöchter auf der Bühne, 1876 wurden in dem mächtigen Bau die ersten Festspiele zelebriert.

Im umfangreichen (deutsch und englisch gehaltenen) Textteil erfährt man viel über Wagners Architekturvisionen, über die Baugeschichte als solche, über die Verwendung der Backsteine, den Einsatz des Fachwerks, das Innenleben dieses faszinierenden Bauwerks. Das Buch schliesst mit zwei Interviews. Darin äussern sich der Regisseur Harry Kupfer und der Dirigent Pierre Boulez dazu, wie sie sich in diesem Haus bei ihrer Arbeit fühlten. Wolfgang Wagner, ein Enkel von Richard Wagner und seit 1951 der Leiter der Bayreuther Festspiele, schrieb zu diesem Buch das Vorwort und äussert sich, dass es ein gelungenes Werk über die besondere Architektur sei, „die ja von Anfang an einen Kompromiss fand zwischen heiterer Festlichkeit und scheunenartig empfundener Nüchternheit, auch zwischen äußerer Armut und innerem Reichtum etwas, das bis heute die Besucher aus aller Welt ungemein fasziniert. (...) Dieses Buch wird seinen Weg in die breite Öffentlichkeit finden und seine Wirkung entfalten."

Auf 224 Seiten finden sich über 300 Abbildungen, die der Fotograf Jens Willebrand mit vielen Standardansichten, aber vor allem mit ungewöhnlichen Seitenblicken und Details anfertigte. Da verbinden sich Hightech und Tradition, Farben und Formen auf höchst ansehnliche Weise. (Stadt Zürich Richard Wagner Museum)

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