Urs App - Richard Wagner und der Buddhismus - 07/2011


Urs App

Richard Wagner und der Buddhismus
Liebe - Tragik


 
UniversityMedia, 07/2011
Einband: Kartoniert / Broschiert, Paperback
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3906000109
ISBN-13: 9783906000107
Umfang: 80 Seiten
Gewicht: 101 g
Maße: 203 x 127 mm
Stärke: 5 mm


Inhaltsverzeichnis:


Seite ....8..... Verzeichnis der Abbildungen
Seite ....9..... Vorwort und Widmung
Seite ....11..... Wagners Buddhistisches Opernprojekt
Seite ....45..... Anmerkungen
Seite ....59..... Zeittafel zum Thema Wagner & Buddhismus
Seite ....65..... Literaturverzeichnis
Seite ....69..... Register

Zum Inhalt:

Richard Wagner war einer der ersten Europäer, der den Buddhismus schätzte und darf als der erste große Künstler des Westens gelten, der sich von dieser Religion inspirieren ließ. Im Jahre 1856, auf dem Gipfel seiner künstlerischen Kreativität, las der 33-jährige Künstler in Zürich sein erstes Buch über den Buddhismus. Er war damals völlig verliebt in die glücklich verheiratete Mathilde Wesendonck und ersann zwei zutiefst verbundene Opernprojekte, die den Zwiespalt in seinem Herzen widerspiegelten: Tristan und Isolde, wo zur Befriedigung des Begehrens alle Konventionen gebrochen werden, und Die Sieger, ein von einer indischen Buddhalegende inspiriertes Opernszenario wo Entsagung als höchster Ausdruck der Liebe dargestellt wird. Dieses buddhistische Opernprojekt beschäftigte Wagner jahrzehntelang bis zu seinem Tod im Jahre 1883. In der Tat galten seine letzten Worte der Buddhafigur in seinem Szenario und deren Bezug zu den Frauen. Urs App, der weltbekannte Historiker der westlichen Rezeption des Buddhismus, erzählt die Geschichte von Richard Wagners kreativer Begegnung mit dieser Religion und erläutert die letzten Worte des Komponisten.

Zum Autor:

Urs App wurde 1949 in Rorschach am Bodensee geboren und studierte in Freiburg, Kyoto und Philadelphia Psychologie, Philosophie und Religionswissenschaft. Er doktorierte 1989 an der Temple University in Philadelphia im Spezialgebiet Chinesischer Buddhismus.
Von 1989 bis 1999 war er ordentlicher Professor für Buddhismus an der Hanazono Universität in Kyoto und stellvertretender Direktor des International Research Institute for Zen Buddhism an derselben Universität. Seither forscht er an verschiedenen Institutionen in Asien und Europa, zuletzt am Forschungsinstitut für Zenkultur (Zenbunka kenkyujo, Kyoto; 2005-2007), dem Schweizerischer Nationalfonds (2007-2010), der Scuola Italiana di Studi sull'Asia Orientale (ISEAS; 2010-11) und dem Institut für Humanistische Studien der Universität Kyoto (2011-2012).

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