Arnold Jacobshagen - Verdi und Wagner - Kulturen der Oper - 05/2014

Verdi und Wagner 

Kulturen der Oper

Arnold Jacobshagen, Herausgeber 

Böhlau-Verlag GmbH, 05/2014 
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3412222496
ISBN-13: 9783412222499
Umfang: 340 Seiten
Sonstiges: Ca. 30 s/w-Abbildungen und Notenbsp.
Gewicht: 690 g
Maße: 230 x 155 mm
Stärke: 23 mm

Inhalt:

Seite ..... 7 ..... Vorwort 

Kontexte
Seite ..... 11 .....  Albert Gier
Mythos und Kolportage
Verdi, Wagner und die (Welt-)Literatur

Seite ..... 34 .....  Martin Fischer-Dieskau
Verdi und Wagner Dirigenten wider Willen?

Seite ..... 55 .....  Michael Walter
Verdi, Wagner und die Politik

Seite ..... 93 .....  Jean-François Candoni
Verdi, Wagner und die französische Grand Opéra

Seite ..... 112 .....  Johannes Schild
Heitere Spätblüte: Falstaff und Meistersinger gegenübergestellt

Seite ..... 150 .....  Wolfram Breuer
Zeitabläufe und musikalische Zeit bei Verdi und Wagner

Rezeption
Seite ..... 191 .....  Arnold Jacobshagen
Konstanten und Konjunkturen
Verdi, Wagner und die Deutschen

Seite ..... 211 .....  Rainer Nonnenmann
Tabu und Faszinosum
Wagner und Verdi in der neuen Musik

Seite ..... 263 .....  Jürgen Maehder
Wagner-Forschung versus Verdi-Forschung
Anmerkungen zum unterschiedlichen Entwicklungsstand zweier musikwissenschaftlicher Teildisziplinen

Interpretation
Seite ..... 295 ..... Tomas Seedorf
Heldentenor und Tenore di forza

Seite ..... 306 ..... Jens Malte Fischer
Wie Verdisänger Wagner und Wagnersänger Verdi singen

Seite ..... 321 .....  Clemens Risi
Verdi und Wagner auf dem Theater

Anhang
Seite ..... 335 .....  Uraufführungschronik der Opern Verdis und Wagners
Seite ..... 337 .....  Über die Autoren 

Zum Inhalt

Giuseppe Verdi und Richard Wagner waren die bedeutendsten Opernkomponisten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Gegensätze zwischen beiden Künstlern, die einander persönlich nie begegnet sind, scheinen auf den ersten Blick unüberbrückbar: Verdi und Wagner verkörpern zwei unterschiedliche Kulturen des musikalischen Theaters. Doch eröffnet der Vergleich ihrer Kompositionen, ihrer Gesangsästhetik oder ihrer internationalen Dirigententätigkeit viele ungewöhnliche Parallelen. Gemeinsam ist beiden zudem, dass sie zu den führenden kulturellen Repräsentanten ihrer Nationen zählten, in einer Zeit, als Italien und Deutschland sich erstmals in ihrer Geschichte nationalstaatlich konstituierten. Die Bedeutung Verdis und Wagners reicht daher weit über das Gebiet der Musik hinaus. Ihr Verhältnis zur Politik, zur Literatur und zu den Zentren des europäischen Kulturbetriebs steht ebenso im Fokus des vorliegenden Bandes wie die Rezeption beider Künstler bis zur Gegenwart.

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