Kristina Jaspers - Richard Wagner und das Kino der Dekadenz - 02/2014


Richard Wagner und das Kino der Dekadenz

Vorträge: Elisabeth Bronfen, Jörg Buttgereit, Bernd Kiefer, Peter Moormann, Andreas Urs Sommer, Marcus Stiglegger

Herausgeber: Kristina Jaspers, Jan Drehmel umd Steffen Vogt

Turia + Kant, Verlag, 02/2014
Einband: Kartoniert / Broschiert
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3851327357
ISBN-13: 9783851327359
Bestell-Nr.: 4119487
Umfang: 112 Seiten
Gewicht: 205 g
Maße: 220 x 140 mm
Stärke: 6 mm


Dokumentation der Vorträge des Symposiums "Richard Wagner und das Kino der Dekadenz", das am 27. April 2013 im Rahmen der Film- und Veranstaltungsreihe "Wagner Kino" (25. April bis 31. Mai 2013) im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums (Berlin) abgehalten wurde

Inhaltsverzeichnis:

Seite ....6..... Vorwort 

Seite ....10..... Andreas Urs Sommer
Nietzsche, Wagner und die Dekadenz

Seite ....10..... Bernd Kiefer
Untergangsfantasien/Verfallsgeschichtefn): Visconti und Syberberg 20

Seite ....10..... Peter Moormann
Wagners Klangwelten im Fantasyfilm 36

Seite ....10..... Elisabeth Bronfen
Hollywoods Wagner. Die Rückkehr zum/des Gewöhnlichen 44

Seite ....76..... Jörg Buttgereit und Marcus Stiglegger im Gespräch
Monströses Pathos.
Wagnerianische Monsterfilmsoundtracks von Akira Ifukube

Seite ....88..... Medieninstallation

Seite ....97..... Anhang
Autorinnen und Autoren
Personen- und Filmregister
Nachweise

Zum Inhalt:
Der Begriff der Dekadenz liefert ein wichtiges Instrument, um die große Affinität des Kinos zu Richard Wagner zu erklären. Denn das Kino, das auf der Leinwand jede menschliche Regung ins Unermessliche vergrößert, Augen und Ohren überwältigt und im dunklen Saal zu Tränen rührt, das ohne Pathos und Emotionen im Kern nicht existieren würde, bewegt sich im engsten Umkreis der Dekadenz. Ausgehend von Friedrich Nietzsches Wagner-Kritik wird in den versammelten Beiträgen untersucht, wie weit Nietzsches Analyse auch für ein bestimmtes Filmkonzept gilt, das Wagner'sche Topoi, musikalische oder personelle Konstellationen oder ästhetische Konzepte übernimmt. Das Spektrum der erörterten Themen reicht von Erlösungsfantasien und der Überwindung des Todestriebes im Hollywood-Kino, über Verfallsgeschichten bei Regisseuren wie Luchino Visconti und Hans Jürgen Syberberg bis zu den Wagner-(An-)Klängen im Bereich des Horror- und Fantasyfilms.

Biografie:
Kristina Jaspers, geb. 1969, Studium der Kunstgeschichte und Philosophie, seit 2001 Kuratorin der Deutschen Kinemathek Museum für Film und Fernsehen, Berlin.

Biografie:
Jan Drehmel, geb. 1966, Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Linguistik, freier Kurator.

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