Theater als Fest, Fest als Theater - Bayreuth und die moderne Festspielidee - 2010


Theater als Fest, Fest als Theater

Bayreuth und die moderne Festspielidee

Herausgeber/Redaktion: Clemens Risi
Matthias Warstat,
Robert Sollich,

Henschel Verlag, 07/2010

Einband: Kartoniert / Broschiert
Sprache: Deutsch
Umfang: 348 Seiten
Sonstiges: 16 Farb- und 60 s/w-Abbildungen
Gewicht: 520 g
Maße: 215 x 135 mm

Zum Inhalt:

Die moderne Festspielidee, wie sie für Bayreuth und andere Festivals im 19. und 20. Jahrhundert prägend war, kann in zweierlei Richtungen verstanden werden: Sie kann eine festliche Rahmung von Theater meinen, aber auch auf die theatrale Inszenierung von Festen zu politischen, religiösen und ästhetischen Zwecken abzielen. Der Band untersucht Figurationen der Festspielidee in historischer und vergleichender Perspektive, wobei sowohl die Bayreuther- und andere Wagner-Festspiele als auch z.B. die Karl-May-Festspiele oder die Dionysien im antiken Griechenland thematisiert werden.

Ausschnitt aus BR Klassik von Volkmar Fischer: Die Inszenierung von Stefan Herheims 2008 herausgekommener "Parsifal"-Inszenierung fand ein positives Echo. Nun ist ein Buch erschienen, das sich unter anderem mit dieser Regiearbeit beschäftigt. Aber auch politische und ästhetische Aspekte von Festspielen allgemein werden beleuchtet.
Seine Musikalität hat der norwegische Opernregisseur Stefan Herheim vor zwei Jahren schon während des Vorspiels zum "Parsifal" erkennen lassen. In den Blickpunkt des Geschehens rücken dabei Wagners Villa Wahnfried und eine Nebenfigur des Bühnenpersonals Herzeleide, die Mutter des reinen Thoren.
Wer sich für Einzelheiten von Herheims Werkinterpretation interessiert, wird nicht erst durch das Schlusskapitel des Buches "Theater als Fest, Fest als Theater" mit Informationen und Denkanstößen versorgt - zum Beispiel in Hinblick auf die vielfältigen Flügel, die als Blickfang fungieren....

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