Friedelind Wagner - Nacht über Bayreuth - 01/2002


Friedelind Wagner (1918 - 1991)

Nacht über Bayreuth

Die Geschichte der Enkelin Richard Wagners



Econ+List Taschenbuchverl, Ullstein Taschenbuchvlg. , 01/2002
Einband: Kartoniert / Broschiert
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783548601953
Umfang: 350 Seiten
Sonstiges: m. 20 Fotos.
Auflage: Nachdruck.
Gewicht: 290 g
Maße: 187 x 125 mm
Stärke: 19 mm


Zum Inhalt:

In ihrem 1944 in New York und 1945 in der Schweiz auf deutsch erschienenen Buch beschreibt die Tochter Siegfried und Winifred Wagners ihr Leben bis zu ihrer Emigration 1940 und ihre Begegnungen mit Adolf Hitler in Bayreuth, München und Berlin. 1954 kehrte sie nach Deutschland zurück und versuchte, eine aktive Rolle bei der Neugestaltung der Bayreuther Festspiele zu spielen. Die Musikwissenschaftlerin und Journalistin Eva Weissweiler stieß bei ihren Recherchen in der Schweiz auf das hierzulande fast unbekannnte Buch. In ihrem Nachwort ergänzt sie die Geschichte Friedelind Wagners mit neueren Forschungsergebnissen und beschreibt die Stationen ihres Lebens bis zu ihrem Tod.
Das Buch, das die 25-jährige, das schwarze Schaf der Familie, in der Emigration schrieb ist respektlos, witzig, leidenschaftlich, manchmal verzweifelt, voller Atmosphäre und Humor (Die Zeit).

Zur Autorin:

Friedelind Wagner, 1918 geboren und 1991 gestorben, wächst in der berühmten Wagner-Villa Wahnfried auf und ist schon früh in den Festspielbetrieb Bayreuths integriert. Sie ist das, was man ein Enfant terrible nennt, natürlich aus Sicht der Familie. 1939 verläßt sie Deutschland. 1953 kehrt Friedelinde Wagner nach Deutschland zurück und leitet in Bayreuth Meisterklassen für Musikstudenten. Doch mit Wieland Wagners frühem Tod 1966 ist es mit der Harmonie wieder vorbei. 1967 inszenierte sie den Lohengrin in Bielefeld. 1975 wurde sie Präsidentin der Internationalen Siegfried-Wagner-Gesellschaft, in der sie sich für die Rehabilitation ihres Vaters Siegfried Wagner einsetzte. 1991 starb Friedelind Wagner im westfälischen Herdecke. Ihre Asche wurde auf eigenen Wunsch in der Nähe von Tribschen am Vierwaldstättersee verstreut.


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