Eva Weissweiler - Erbin des Feuers: Friedelind Wagner - Eine Spurensuche - 04/2013


Eva Weissweiler

Erbin des Feuers

Friedelind Wagner - Eine Spurensuche



Pantheon, 04/2013
Einband: Kartoniert / Broschiert
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570551903
ISBN-13: 9783570551905
Umfang: 362 Seiten
Sonstiges: Mit Abbildungen
Gewicht: 433 g
Maße: 198 x 123 mm
Stärke: 34 mm


Inhaltsverzeichnis:

Seite .....7.....   Vorwort
Seite .....15.....  Erstes Kapitel: Siegfrieds Tochter
Seite .....53.....  Zweites Kapitel: Störenfriedelind
Seite .....87.....  Drittes Kapitel: Liebe und Hass
Seite .....121..... Ein Entschluss reift
Seite .....149..... Fünftes Kapitel: Exil und Krieg
Seite .....205..... Sechstes Kapitel: Im Niemandsland
Seite .....241..... Siebtes Kapitel: Draußen vor der Tür
Seite .....277..... Achtes Kapitel: "Flucht ohne Ende"

Seite .....307..... Danksagung

Anhang
Seite .....313..... Anmerkungen
Seite .....347..... Literaturverzeichnis
Seite .....351..... Abkürzungsverzeichnis
Seite .....353..... Personenregister
Seite .....364..... Stammtafel

Zum Inhalt:

Nacht über Bayreuth
Friedelind brüskierte die Familie Wagner bereits zu Lebzeiten. Im selbst gewählten amerikanischen Exil schrieb sie ihren autobiographischen Schlüsselroman »Nacht über Bayreuth«, der die gesamte musikalische Welt in Aufruhr versetzte und ihre Mutter Winifred im Spruchkammerverfahren schwer belastete. Eva Weissweilers akribisch recherchiertes Buch - basierend nicht nur auf Quellen, sondern auch zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen - zeichnet ein differenziertes Bild von Friedelind Wagner als einer mutigen und kompromisslosen Frau, aber auch einer höchst kontroversen Persönlichkeit.
Friedelind (geboren 1918), die Tochter von Siegfried Wagner, gilt als das schwarze Schaf der Familie. Dick und aufsässig wurde sie als Kind von ihrer Mutter Winifred mehr gehasst als geliebt und in strenge Internate und Diätkliniken abgeschoben. Doch Friedelind ließ sich nicht abschrecken und bildete sich zur Expertin für das Werk ihres Vaters und Großvaters Richard heran. Ursprünglich Antisemitin und glühende Verehrerin von Hitler, der als »Onkel Wolf« die Festspiele zu seiner Sache machte, sah sie den Nationalsozialismus immer kritischer und wandte sich schließlich ganz von ihm ab, indem sie nach einem dramatischen Streit mit Mutter und Brüdern ins Exil ging. 1953 kam Friedelind zum ersten Mal wieder nach Deutschland und zu den Festspielen. Sie war schlank, schick und weltläufig geworden, eine Exotin, die daheim umso mehr störte.
Neun Jahre lang betrieb sie mit einem Kreis hochkarätiger Dozenten die »Bayreuther Festspiel-Meisterklassen«. Nach dem Tod Wieland Wagners im Jahr 1966 eskalierte der Streit mit ihrem Bruder Wolfgang, der den Meisterklassen ein Ende machte und sie selbst aus dem Festspielhaus warf. Nach Stationen in England und der Schweiz starb sie 1991 in Deutschland.
("Spannend zu lesende Lektüre!" hr 2 Kultur)

Zur Autorin:

Eva Weissweiler, geboren 1951, studierte Musikwissenschaft sowie Germanistik und absolvierte eine Ausbildung zur Pianistin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin und Filmautorin in Köln.

Teilen: