Erich Rappl - alias Wafner - Auf dem Grünen Hügel und darunter - 1997


Erich Rappl - alias Wafner

Auf dem Grünen Hügel und darunter

Wafners gesammelte Festspielgeschichten

Illustrationen von Walter Jaeger und
Peter A. Haub (Umschlag)



Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Ellwanger Druck u. Verlag (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3925361308
ISBN-13: 978-3925361302


Inhaltsverzeichnis:

Jedem Bayreuther seinen Künstler - Seite ..... 9
Die Festspiele von außen und innen - Seite ..... 13
Verramscht, vermanschelt und verschoben - Seite ..... 18
Karrierestart als Nibelunge - Seite ..... 21
Mobilmachung für die "Ring" - Schlacht - Seite ..... 25
Heimsuchungen zur Festspielzeit - Seite ..... 29
Zweisprachige Festspielbetreuung - Seite ..... 33
"Probe gesperrt" oder Menschen in Krisenzeiten - Seite ..... 37
Dein Sitznachbar, das unbekannte Wesen - Seite ..... 41
Mißbrauchte Bareither - Seite ..... 46
Gäste der Frau Stillfilzer - Seite ..... 49
Ein Bareither Tristan-MißverständnisBareither - Seite ..... 54
Sorgen um die Zukunft des Ehepaares Stolzing - Seite ..... 58
Des Wirts Klage - Seite ..... 62
Festspielzeit bei Knetschzweeners - Seite ..... 65
Tausche "Tristan" gegen "Parsifal" - Seite ..... 70
Wie Künstler zu Bareithern werden - Seite ..... 73
Der Deal neben dem Festspielhaus - Seite ..... 77
Vom Umgang mit geschockten Festspielgästen - Seite ..... 82
Die Kunst, ohne Festspielkarten ins Theater zu kommen - Seite ..... 86
Gefährliche Gesetzeslücken - Seite ..... 89
Telefonierer in der Festspielpause - Seite ..... 93
Der hitzebeständige Festspielgast - Seite ..... 98
Alles was Sümbolisch ist!! - Seite ..... 102
Amnestie für Wagners Heroinen - Seite ..... 105
Wir und unser Winterschlaf - Seite ..... 110
Der perfekte Festspielgast (Ein Resümee) - Seite ..... 115

Inhalt und Lebenslauf:

Erich Rappl, der Autor dieses Buches, dürfte den meisten Bayreuther  Festspielgästen bekannt sein. Denn er war nicht nur lange Zeit als Musikkritiker der Bayreuther Zeitung tätig, sondern hält auch seit 1953 allmorgendlich die Einführungsvorträge zu dem jeweiligen Werk, das am Nachmittag des gleichen Tages zur Aufführung gelangt. Besonders beliebt sind dabei seine musikalischen Erläuterungen, die den Hörern das Verständnis der Wagnerschen Motivik und Musikdramaturgie erschließen. Aber Rappl ist eben nicht nur ein am Flügel sitzender ernsthafter Musikinterpret, sondern auch ein humorbegabter Menschenbeobachter und Satiriker, der das Wesen der Bayreuther, so wie es sich in allen Situationen des Alltags offenbart, mit verbaler Komik in allen möglichen Farben darzustellen versteht. Seine allwöchentlich in der Samstagsausgabe der Bayreuther Tageszeitung erscheinenden beliebten Glossen tragen als Pseudonym den Namen „Wafner".Dieser Name ist aus dem Bayreuther Dialekt entstanden: Er entstammt dem Wort „Waafen", was soviel bedeutet wie dumm daherreden, ratschen und schwätzen. Und er verschafft dem ernsthaften Schriftsteller die Möglichkeit, auch das Komische, das sich innerhalb der Stadt sowie auf dem Festspielhügel ereignet, aufleuchten zu lassen. In der Tat läßt sich aus dem allsommerlichen Festspielgeschehen, aus dem Nebeneinander von zimmervermietenden Bayreutherinnen und von weithergereisten Festspielbesuchern eine Fülle von urkomischen Situationen und zum Lachen anreizender Konfliktstoffe ziehen. Allein die Kämpfe um die Eintrittskarten und die nicht käuflichen Generalprobenkarten liefern dem Wafner von Jahr zu Jahr immer neues Material. Der Bayreuther Verlag Ellwanger hat sich deshalb entschlossen, Wafners Festspielgeschichten und -satiren, die sich, vermischt mit anderen komischen Themen und Ereignissen, in bis dato 13 (davon neun gebundenen und vier broschierten) Bänden finden, zu veröffentlichen. Daß Wafners Komik keiner boshaften Gehässigkeiten bedarf, die im Umfeld der Wagnerschen Kunst noch immer wohlgedüngt ihre Mistblüten treiben, wird dieses Buch bezeugen.

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