Roland Schiffter - Carus - Darwin - Nietzsche - 11/2013


Roland Schiffter

Carus - Darwin - Nietzsche

Mittler zwischen Romantik und Moderne
Ihre Leben, ihre Leiden
Und auch: Über die Krise der Religiosität


Königshausen & Neumann, 11/2013
Einband: Kartoniert / Broschiert
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783826052897
ISBN-10: 3826052897
Umfang: 148 Seiten
Gewicht: 350 g
Maße: 225 x 140 mm
Stärke: 13 mm
Seitenanzahl: 148
Sprache: deutsch


Inhaltsverzeichnis:

Seite .....7..... Vorrede
Seite .....9..... Carl Gustav Carus
Seite .....9..... Eine Lebensgeschichte
Seite .....11..... Die Rügenreise
Seite .....14..... Der romantische Blick auf die Natur
Seite .....18..... Der Am und Naturwissenschaftler
Seite .....20..... Das Leiden
Seite .....22..... Literatur

Seite .....25..... Charles Darwin
Seite .....25..... Eine Lebens-und Krankengeschichte
Seite .....37..... Die Differentialdiagnose
Seite .....42..... Die Diagnose
Seite .....42..... Der große Reformer, der immerzu krank war
Seite .....44..... Literatur

Seite .....46..... Friedrich Nietzsche
Seite .....47..... Eine Lebens-und Krankengeschichte
Seite .....61..... Die Syphilis
Seite .....65..... Nietzsches Krankheit ab 1888
Seite .....71..... Befunde
Seite .....73..... Die Diagnose
Seite .....78..... Literatur

Carus - Darwin - Nietzsche, die Geburtshelfer
Seite .....80..... eines neuen Paradigmas
Seite .....84..... Literatur
Seite .....86..... Die nie endende Krise der Religiosität
Seite .....120..... Wie ist es mit ergangen?
Seite .....131..... Warum gibt es Götter?
Seite .....133..... Die eigene Quellensuche
Seite .....144..... Literatur

Zum Inhalt:

Carl Gustav Carus, Charles Darwin und Friedrich Nietzsche werden mit ihren Leben und Leiden vorgestellt und mit ihrem Schaffen als Mittler zwischen Romantik und Moderne und auch als Schrittmacher in der Krise der Religiosität. Der geniale Maler, Arzt, Naturwissenschaftler und Philosoph Carus blieb fest verankert in der Romantik. Mit seiner Naturphilosophie geriet er zuweilen überraschend nahe an Darwins Evolutionstheorie. Darwin, der Arztsohn, einstmalige Theologiestudent und streng rationale Naturwissenschaftler, wurde mit seiner Evolutionsbiologie zum Begründer des maßgeblichen Paradigmas der Moderne, einer Lehre, die den Gottesglauben nachhaltig erschüttert. Nietzsche schließlich, der Pfarrerssohn und kampffreudige Neoromantiker, der mit seinem poetischphilosophischen Gesamtwerk eine „Umwertung aller Werte“ und den „Übermenschen“ proklamierte und ausrief: „Gott ist tot“, hat gewissermaßen mit seinem „Zarathustra“ die Frühromantik vollendet. Im zweiten Teil des Buches wird die Krise der Religiosität in einem historischen Abriss geschildert und eine evolutionsbiologische Erklärung ihrer Herkunft versucht. Religiosität ist danach offenbar ein genetisch determiniertes Grundmuster menschlichen Erlebens und Verhaltens.

Zum Autor:
Roland Schiffter ist Arzt und Professor für Neurologie. Er hat sich nach seiner klinischen und wissenschaftlichen Karriere vornehmlich mit der romantischen Medizin befasst und Pathografien von prominenten Vertretern aus der Epoche der Romantik geschrieben. Im Verlag Königshausen und Neumann sind drei Bücher zu diesem Themenkreis von ihm erschienen.

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