Volker Mertens - Thomas Mann und die Musik - Groß ist das Geheimnis - 02/2006


Volker Mertens

Thomas Mann und die Musik

Groß ist das Geheimnis



Gebundene Ausgabe: 271 Seiten, Inkl. CD
Verlag: Militzke; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3861897474
ISBN-13: 978-3861897477
Gewicht: 755 g
Maße: 250 x 172 mm
Stärke: 33 mm


Inhalt

Vorwort - Seite..... 8
1 Eine lebenslange Liebe - Seite..... 10
2 Bei Buddenbrooks - Seite..... 17
3 Thomas Mann in der Oper - Seite..... 25
4 Musik als dichterisches Bild und als Gefahr - Seite..... 33
5 Mann und Wagner im Sanatorium: »Tristan« - Seite..... 43
6 Wagners wirkmächtiges Werk - Seite..... 50
7 Ein musikalischer Bruderzwist im Hause Mann - Seite..... 58
8 »Sympathie mit dem Tode« - Thomas Mann und Pfitzner - Seite..... 70
9 »Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum« - Nietzsche und Thomas Mann - Seite..... 79
10 »Fülle des Wohllauts« - Musik auf dem Zauberberg - Seite..... 87
11 »Seelenzauber« - Musik als deutsche Kunst - Seite..... 99
12 »Wie ist mir wohl, das ich ein Deutscher bin«? - Thomas Mann und die italienische Musik - Seite..... 112
13 Das leichtere, genußreiche Musizieren: - der Freund Bruno Walter - Seite..... 119
14 Zwei fremde Sonntagskinder - Thomas Mann und Richard Strauss - Seite..... 128
15 »Das kam zu mir!« - Thomas Mann und die Schallplatte - Seite..... 139
16 Leiden und Größe Richard Wagners - Seite..... 149
17 Der Richard-Wagner-Protest der Stadt München - Seite..... 155
18 Thomas Mann und die Musikalische Moderne - Seite..... 164
19 Ein deutscher Musiker - »Doktor Faustus« - Seite..... 171
20 Der »Wirkliche Geheime Rat« - Thomas Mann und Adorno - Seite..... 181
21 »Es ist viel Hitler in Wagner« - Seite..... 195
22 Einfluß auf mein eigenes Bilden und Bauen: Thomas Manns musikalische Erzählkunst - Seite..... 212
23 Doktor Faustus - ein deutsches, ein musikalisches Thema - Seite..... 225
24 Thomas Manns Wunschkonzert - Seite..... 234
25 Wenn Thomas Mann Komponist geworden wäre ... - Seite..... 243

Epilog - Seite..... 249
Ein Wunschkonzert für Thomas Mann

Anhang - Seite..... 259
Anmerkungen - Seite..... 259
Quellen - Seite..... 269
Literatur - Seite..... 269
Musikstücke auf der CD - Seite..... 271

Zum Inhalt:

Wenn er nicht Dichter geworden wäre, hätte er Musiker sein mögen, hat Thomas Mann einmal gesagt. In der Weltliteratur ist er der Autor, der wohl die engste Beziehung zur Nachbarkunst gehabt hat. Musik begleitet Thomas Manns Leben und Schaffen, er hat über Musik geschrieben, Musikbeschreibungen an Schlüsselstellen seiner Werke platziert und sie selbst nach musikalischen Prinzipien gebaut: Leitmotive verwendet wie Richard Wagner, Montageprinzipien benutzt wie Richard Strauss und die Reihentechnik wie Arnold Schönberg. Er hat eine Zeit lang Hans Pfitzner bewundert, mit Arnold Schönberg und Igor Strawinsky verkehrt und sich von Theodor W. Adorno in musikalischen Fragen beraten lassen. Als junger Mann war er ein guter Geiger, der sich an Sonaten von Edward Grieg und Richard Strauss wagen konnte. Später hat er das Violinspiel aufgegeben, denn er wollte nicht herumdilettieren (Katia Mann).

Zum Autor:

Volker Mertens, Prof. Dr. Dr. h.c., Jahrgang 1937, lehrt Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Freien Universität Berlin. Gastdozenturen führten ihn nach Frankreich und Tschechien, in die USA und nach China. Seine Veröffentlichungen umfassen den Bereich der mittelalterlichen und der neueren deutschen Literatur sowie den der Musik (vor allem Richard Wagner).


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