Michael Krücker spielt Sämtliche Klavierwerke von Friedrich Nietzsche


Friedrich Nietzsche  (1844 - 1900)

Sämtliche Klavierwerke

Michael Krücker, Klavier

 

Hybrid SACD (Super Audio CD)
New Classical Adventure (NCA), 1 SACD, DDD, 10/2007
Booklet in D, E, F
Spieldauer: 78:58


Inhalt:
 
Disk 1 von 1


01.  Einleitung (1:35)
02.  Ermanarich: Energisch - Düster (Sinfonische Dichtung) (7:09)
03.  Das zerbrochene Ringlein: Langsam (3:57)
04.  Im Mondschein auf der Puszta: Zart, innig, nicht zu langsam (1:24)

Unserer Altvordern eingedenk (2 polnische Tänze)
05.  Mazurka (1:08)
06.  Aus der Czarda: Anfänglich langsamer, dann immer schneller (2:23)
07.  Heldenklage: Mit tiefem Gefühl (1:58)
08.  So lach doch mal (1:10)
09.  Da geht ein Bach: Lebhaft (2:10)
10.  Sturmmarsch (0:59)

Hymnus an die Freundschaft
11.  Vorspiel (Festzug der Freunde zum Tempel der Freundschaft): Mit feierlicher Zurückhaltung, bestimmt - Hymnus ... (19:51) Start
12.  Edes titok: Rhapsodisch (mit viel Gefühl vortragen) (2:04)
 
Sonatine op. 2
13.  1. Andante (1:27)
14.  2. Presto (0:21)
15.  3. Das "Fragment an sich": Sehr langsam (3:23)

Sonate D-Dur
16.  1. Allegro (1:34)
17.  2. Andante (3:59)
18.  Marcia (0:32)

19.  Klavierskizze (0:43)

Sonate G-Dur
20.  1. (ohne Satzbezeichnung) (1:53)
21.  2. Maestoso adagio (4:25)
22.  3. Vivace (2:28)

23.  Ungarischer Marsch: Feurig (1:28)
24.  Albumblatt (1:49)
25.  Allegro (2:52)
26.  Skizze (1:45)
27.  Fugenfragmente (3:15)
28.  Schluss eines Klavierstücks (1:01)

Zur Aufnahme:
Als erster Pianist hat Michael Krücker sämtliche Klavierwerke des deutschen Philosophen, klassischen Philologen und Dichters Friedrich Nietzsche für das Label NCA auf CD eingespielt.
Von den rund 73 Kompositionen sind leider heute wohl nur noch etwa 50 Kompositionen erhalten und die Musik ist selbst ausgewiesenen Kennern gänzlich unbekannt. Ein Artikel, den Michael Krücker für die Fachzeitschrift "Piano News" geschrieben hat, erläutert die intensive Beziehung Nietzsches zur Musik und bringt ein wenig Licht in diese weithin unbekannte Seite seines Wesens.

FAZ: "Michael Krücker spielt das auf seinem neuen Nietzsche-Album mit "Sämtlichen Werken für Klavier Solo" (NewClassical Adventure NCA 60189, im Vertrieb von harmonia mundi) mit weichem, voluminösem Ton - unüberhörbar orientiert am Ideal des Wagner'schen Orchesters mit dessen samtigen Horn- und Tuba-Chören in der Mittellage. "Das ,Fragment an sich'" heißt ein Klavierstück, das zu den schönsten dieser CD gehört: Michael Krücker genießt das stille Verdämmern, das Glück, im Nebel der Welt abhandenzukommen. Die langsame E-Moll-Polka "So lach doch mal" mit ihrem Aufschwung vom Grundton zur kleinen Mollseptime ist ebenfalls ein Stück von liebevoller, tief anrührender Traurigkeit, die an das Feinste bei Schubert gemahnt. Insofern ist dieses Album in seiner Ernsthaftigkeit und in der zarten Hingabe des Interpreten ein wichtiger Beitrag auch für das emotionale Verständnis der heute noch viel zitierten Urteile Nietzsches über seine Zeit. Michael Krücker spielt oft so schön und eindringlich… Den völlig in sich eingesponnenen Beginn der Fugenfragmente könnte man sich gut als Titelmusik eines leider nicht existierenden dreistündigen Nietzsche-Films in fünf Teilen von Luchino Visconti denken."
(Jan Brachmann)

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