Konrad Jarnot singt Wesendoncklieder und Lieder vo Franz Liszt


Konrad Jarnot

singt Wesendonck-Lieder
Richard Wagner (1813 - 1883)

und Lieder von Franz Liszt



Oehms 1 CD DDD, 2006


Besetzung:

Konrad Jarnot - Bariton
Alexander Schmalcz - Klavier

Inhalt:


Franz Liszt -Lieder

01. Im Rhein, Im Schönen Strome - Heine Bearb. Eugen D'albert
02. Die Loreley - Heine
03. Ich Möchte Hingehen - Herwegh Bearb. Eugen D'albert
04. Vergiftet Sind Meine Lieder - Heine Bearb. Eugen D'albert
05. Schwebe, Schwebe, Blaues Auge - Dingelstedt
06. Blume Und Duft - Hebbel
07. Der Du Von Dem Himmel Bist - Goethe 1. Fassung 1843
08. Der Du Von Dem Himmel Bist - Goethe 3. Fassung 1860
09. Es Rauschen Die Winde - Rellstab
10.Oh! Quand Je Dors - Hugo

Petrarca-Sonette Nr. 1-3 S 270

11. Nr. 1: Benedetto Sia Il Giorno 
12. Nr. 2: Pace Non Trovo 
13. Nr. 3: I'vidi In Tera

Richard Wagner

Wesendonck-Lieder
 
14   1. Der Engel  03:06
15   2. Stehe Still  03:34
16   3. Im Treibhaus  05:37
17   4. Schmerzen  02:19 
18   5. Träume  00:52

Zum Inhalt:
Franz Liszt betrachtete sein eigenes Liedschaffen mit großer Objektivität und einer kritisch- konstruktiven Haltung. So kann man an seinen Liedern ablesen, wie er von einem selbst erkannten Überreichtum an motivischen Anspielungen und lautmalerischen Momenten zu einer reduzierten Schlichtheit gelangte, die höchste Beherrschung des Metiers verrät. Unmittelbar nach der Vollendung von »Tristan und Isolde« komponierte Wagner fünf Lieder nach Gedichten seiner Muse Mathilde Wesendonck. In diesen Liedern spiegelt sich die unerfüllte Zuneigung der beiden wider.


NDR Kultur 07/07:
"Jarnot singt diese Lieder mit angenehm warmer und gleichzeitig hell timbrierter Stimme. Wie schon in seinen bisherigen Einspielungen gelingt es ihm, poetischen Geheimnissen behutsam auf den Grund zu gehen. Textverständlichkeit und kleinste Tonfärbungen setzt er akribisch zueinander in Beziehung. Das wirkt keinesfalls akademisch, sondern sinnlich und im besten Sinne romantisch. Jarnot singt nie spektakulär, das ist nicht seine Art. Doch die fast zierlichen dynamischen Prozesse, die winzigen Übergänge zwischen Erregung und Entspannung, zwingen den Hörer zu allerhöchster Aufmerksamkeit. Jarnot singt ein so konzentriertes und die Worte klug einbindendes Legato, dass nichts im Raum steht außer purer Gesanglichkeit. Auch in den ausgewählten Liedern von Franz Liszt lässt Jarnot seine Stimme nur an genau kalkulierten Höhepunkten auflodern, doch er verbeißt sich nie wütend in Worte und Akzente."

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