Friedrich Hebbel - Die Nibelungen - Ein deutsches Trauerspiel


Friedrich Hebbel  (1813 - 1863)

Die Nibelungen - Ein deutsches Trauerspiel.

Eine Aufnahme des WDR aus dem Jahre 1954

Herausgeber: Wilhelm Semmelroth Wilhelm



Edition Mnemosyne, 3-CD-Box, 01/2000
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3934012035
ISBN-13: 978-3934012035
Bestell-Nr.: 6559410
Sonstiges: Mit Booklet, 52 Seiten.
Gewicht: 159 g
Maße: 146 x 133 mm
Stärke: 20 mm
Spielzeit: 212:00 Min.


Inhalt:

Die Nibelungen - Ein deutsches Trauerspiel in drei Abteilungen

I.    Der gehörnte Siegfried - Vorspiel in einem Akt

II.   Siegfrieds Tod. - Ein Trauerspiel in fünf Acten.

III.   Kriemhilds Rache. - Ein Trauerspiel in fünf Acten.

Zum Inhalt:

Gesamtaufnahme des WDR von 1954. 212 Minuten Spielzeit. Sprecher: Maria Becker, Fritz Kortner, Bernhard Minetti u. a.. Wir bringen hiermit eine weitere Aufnahme eines klassischen Werkes, die Wilhelm Semmelroth 1954 für den WDR gemacht hat. Auch dieses Mal sind wieder Maria Becker (als Kriemhild) und Fritz Kortner (als Etzel) beteiligt. Es ist eine Aufnahme, die geeignet ist, dieses selten gespielte Drama einem breiteren Publikum wieder näher zu bringen.

Biografie
Friedrich Hebbel
, 18. 3. 1813 Wesselburen (Dithmarschen) - 13. 12. 1863 Wien. H., Sohn eines Maurers, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und erhielt keine höhere Schulbildung; er bildete sich, als Laufbursche und Schreiber eines Kirchspielvogts beschäftigt, autodidaktisch weiter und ging 1835 nach Hamburg, um sich auf ein Studium vorzubereiten. Hier lernte er seine spätere Geliebte Elise Lensing kennen, mit der er zwei Kinder hatte. Ein Jurastudium 1836 in Heidelberg brach er ab; nach einem Aufenthalt in München kehrte er 1839 nach Hamburg zurück. Nach seinen ersten Erfolgen ermöglichte ihm ein zweijähriges Stipendium des dän. Königs Reisen nach Paris (1843) sowie Rom und Neapel (1844). Von 1845 an lebte er in Wien, seit 1846 mit der Burgschauspielerin Christine Enghaus verheiratet. Seit 1835 führte er regelmäßig Tagebuch, das neben biographischen Informationen auch Reflexionen über Kunst und Philosophie und seine eigene Dichtung enthält. H. war in erster Linie Dramatiker; die Konflikte in seinen Stücken gründen in einer tragischen Existenzerfahrung und äußern sich im Kampf der Geschlechter oder in der Gegensätzlichkeit von historischen Epochen bzw. Kulturen. Dabei geht das Handeln des Individuums über die persönliche Sphäre hinaus und dient, unabhängig davon, in welchem Maß es mit Leiden oder Schuld verknüpft ist, einem notwendigen bzw. zwangsläufigen Geschichtsprozess, der zu einer höheren geschichtlichen Stufe führt.

Biografie
Maria Becker
(1920 in Berlin geb.): 1938-65 Mitglied des Züricher Schauspielhauses, danach Engagements am Wiener Burgtheater, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Bayerischen Staatsschauspiel, von der Kritik als eine der letzten großen Tragödinnen gerühmt.

Biografie
Fritz Kortner
, geb. 1892 in Wien, war Schauspieler an zahlreichen Theatern, bis er 1933 als Jude und Sozialdemokrat nach Wien, dann London und in die USA emigrierte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1949 fing er als Regisseur eine zweite Karriere an. Er schaffte mit seinem gesten- und detailreichen Realismus ein Gegenmodell zu Gründgens Klassizismus und dem Stil-Theater seiner Zeit. Kortner starb 1970 in München.

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