Die Feen - Manchester 1976 - Sir Edward Downes


Richard Wagner (1813 - 1883)

Die Feen

Gesamtaufnahme - Live BBC Manchester 1976

PONTO  3 CD-Box / ADD 1976


Dirigent: Sir Edward Downes
BBC Northern Symphony Orchestra
BBC Northern Singers

Aufnahme: BBC Northern, 2. Mai 1976

Besetzung:

Don Garrard - Feenkönig, Harald
April Cantelo - Ada
Della Jones - Farzana
Elizabeth Gale - Zemina
John Mitchinson - Arindal
Lorna Haywood - Lora
Tom McDonnell - Morald
Paul Hudson - Gernod
Teresa Cahill - Drolla
Richard Greager - Gunther
Jolyon Dodgson - Bote

Bonus Tracks:

Gundula Janowitz - Ada
Margareta Hintermeier - Farzana
Graciela von Gyldenfeldt - Zemina
Josef Hopferwieser - Arindal
Ilona Tokody - Lora
Hans Helm - Morald
Alfred Sramek - Gernod
Yachmi Rohangiz - Drolla
Franz Kasemann - Gunther

Orchester und Chor der Wiener Staatsoper
Dirigent: Sixten Ehrling

Aufnahme: Wien, 13. Februar 1983

Zur Handlung und Werk:
Nicht unbekannt ist die klanglich wie künstlerisch hervorragende Live-Aufnahme von Wagners prächtigem Frühwerk Die Feen, die 1976 in London mit den glänzend präparierten Kräften der BBC unter Edward Downes' mitreißenden Schwung vermittelnder, kompetenter Leitung entstand, der sich in dieser Zeit auch dem Liebesverbot zuwandte (Wolfgang Sawallisch tat es ihm ein paar Jahre später im Rahmen der Münchner Opernfestspiele nach, wie die entsprechenden Aufnahmen der Firma Orfeo belegen). Es gibt vieles zu hören, das wir an den bekannteren Werken so lieben, obwohl sich der junge Komponist hier noch ganz im Rahmen der romantischen Oper bewegt und seinen Vorbildern wie Marschner, Weber und auch Beethoven auf höchstem Niveau Tribut zollt. Auch hier hat er bereits selbst das Libretto angefertigt und die Handlung, die in der Gozzi-Vorlage noch im Orient spielt, in eine mythologische germanische Landschaft namens Tramond verlegt. Zu seinen Lebzeiten scheint es nur eine konzertante Aufführung von Ausschnitten in Würzburg gegeben zu haben, wo man dieser Tage eine Neuinszenierung gewagt hat ( die erste szenische Produktion ist erst für 1888 in München belegt) Man mag streiten über die Handlung, die in einzelnen Motiven an Mozarts Zauberflöte und Strauss' Die Frau ohne Schatten denken lässt - die musikalische Schönheit rechtfertigen zweifellos konzertante Produktionen dieser prallen, exzessiven und streckenweise natürlich auch etwas überladenen Oper.

Teilen: