DVD - Carlos Kleiber - Traces To Nowhere - Spuren ins Nichts - Dokumentation


Carlos Kleiber -

Traces To Nowhere - Spuren ins Nichts

Dokumentation -  Ein Film von Eric Schulz

u.a. mit Placido Domingo, Brigitte Fassbaender, Otto Schenk, Michael Gielen, Manfred Honeck, Veronika Kleiber u. v. a.

 

Arthaus, 1 DVD, 2010
Laufzeit: 72 Minuten;Regionalcode: 0
Tonformat: stereo
Sprache: Deutsch
Bild: Widescreen (NTSC)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
FSK ab 0 freigegeben


Inhalt:

01.    Nabelschnur zum Göttlichen (Lifeline to the divine)
02.    Wanderer zwischen den Welten (Treading the thin white line)
03.    Ich muss zugeben, er hat Talent (He is talented, I must admit)
04.    Stuttgart: Kleibers Durchbruch (Stuttgart: Kleibers breakthrough)
05.    Im Fernsehstudio (Rehearsing for television)
06.    Legendenbildung (Creation of legends)
07.    Und immer wieder "Rosenkavalier" (Millions with "Rosenkavalier")
08.    Vater und Sohn (Father and son)
09.    Treue ist vielleicht nicht das richtige Wort (Fidelity is perhaps not the right word)
10.    "Tristan" in Bayreuth ("Tristan" at the Bayreuth Festival)
11.    Sich bewusst beschränken (That conscious self-restriction)
12.    Magisches legato (Endless line of beauty)
13.    "Fledermaus" bitte! ("Fledermaus" please!)
14.    Faschingsdienstag (On carnival tuesday)
15.    Master of transition (Meister der Übergänge)
16.    An Karajans Grab (At Karajans grave)
17.    Rückzug (Withdrawal)
18.    Mein armer Bruder (My poor brother)
19.    Abspann

Zum Inhalt
:

Ein Film von Eric Schulz. Mit Placido Domingo, Brigitte  Fassbaender, Otto Schenk, Michael Gielen, Manfred Honeck. Am 11.7.2004 fuhr Carlos Kleiber mit seinem Auto von München über die Alpen zu seinem Urlaubs-Domizil in das entlegene slowenische Dorf Konjsica. Dort schrieb er einen letzten Brief an einen Freund, in dem er von der Welt Abschied nahm. Kurze Zeit darauf verstab der von Krankheit und Leiden geplagte Dirigent.
Die Dokumentation "Traces to nowhere" ist die erste ihrer Art, die sich der enigmatischen Figur Carlos Kleiber widmet. Der Film folgt ihm auf seinen letzten Spuren und portraitiert einen Mann, den mal sowohl als schwierigen Charakter als auch als brillanten Künstler kennenlernt. Seine Schwester Veronika kommt in ihrem ersten und einzigen Interview zu Wort.
“Ich wollte über die Sachen, die er machte, nicht sprechen und habe immer gesagt, mein Bruder gibt keine Interviews, also werde ich schon gar nichts sagen”, offenbart Veronika Kleiber und erläutert den Hintersinn des Schweigens: “Man soll nach Möglichkeit im Leben keine Spuren hinterlassen. Das ist eine alte chinesische Weisheit, mit der er sich identifizierte.” Gut gelaunt fügt sie hinzu: “Und hier sind wir nun mit Spuren. Das ist Ihre Schuld.”

Erstmals widmet sich ein Dokumentarfilm dem genialen Dirigenten Carlos Kleiber, der die Öffentlichkeit weitestgehend scheute und nie für Interviews zur Verfügung stand. Der Regisseur Eric Schulz begibt sich in seinem filmischen Porträt auf die Spuren von Kleibers letzter Reise, die von seinem Wohnort München ins slowenische Bergdorf Konjšica führt, und zeichnet dabei mit Hilfe von Erinnerungen enger Freunde und Wegbegleiter sowie anhand rarer Archivaufnahmen das Leben des ebenso schwierigen wie genialen Dirigenten nach. Zu Wort kommen dabei unter anderem Plácido Domingo, Otto Schenk, Michael Gielen, Brigitte Fassbaender, Otto Staindl und nicht zuletzt Veronika Kleiber, die Schwester des 2004 verstorbenen Dirigenten. Explizit für diesen Film gab sie ihr erstes und einziges Interview, obwohl es eigentlich ihrer Ansicht widersprach.

Diese Aufnahme ist auch als Blu-ray-Disc erhältlich
- Infos hier

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