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Einführungsvorträge des RWV Bayreuth zu den Aufführungen der Richard-Wagner-Festspiele 2009
Einführungsvorträge des Richard-Wagner-Verband-Bayreuth e.V. zu den Aufführungen der Bayreuther Festspiele jetzt im Haus Wahnfried jeweils 10.30-12.00 Uhr
Der Konzertpianist Detlev Eisinger hat für den Richard-Wagner-Verband Bayreuth seit 1992 die Einführungsvorträge zu den Aufführungen der Bayreuther Festspiele in der Bayreuther Stadthalle vom Flügel aus gehalten. Jetzt teilte er uns mit, in diesem Jahr nicht mehr für die Vorträge zur Verfügung zu stehen, da er sich wieder ausschließlich der Vorbereitung von Konzerten widmen wolle. Wir haben Verständnis für seine Entscheidung und danken ihm ausdrücklich für seinen Einsatz und sein wunderbares Klavierspiel, mit dem er viele Freunde gewonnen hatte.
Wir freuen uns, mit Herrn Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich einen überaus kompetenten Nachfolger gefunden zu haben, der die Vorträge aus einem anderen Blickwinkel heraus halten wird und eine echte Alternative zu Detlev Eisinger darstellt.
Die Einführungsvorträge zu den Aufführungen der Bayreuther Festspiele finden wie gehabt an jedem Aufführungstag von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr statt, jedoch erstmals am authentischen Ort, dem Großen Saal des Hauses Wahnfried. Die Vorträge werden gemeinsam vom Richard-Wagner-Verband Bayreuth und dem Richard-Wagner-Museum veranstaltet.
Die Vorträge werden neben einem Schlaglicht auf die biographisch-werkgeschichtliche Zusammenhänge im wesentlichen den Inhalt der Musikdramen Richard Wagners und deren Dramaturgie erläutern und den Besuchern so einen Einstieg in die zumeist komplexen Werke und deren Deutung in den spezifischen Inszenierungen auf der Festspielbühne erlauben.
Die Ausführungen werden durch zahlreiche Musikbeispiele illustriert, wobei die beredte Ausdruckskunst von Orchester und Gesang mittels eindrucksvoller historischer und zeitgenössischer Originalaufnahmen aus dem Archiv des Hauses Wahnfried über das 6-Kanal-Audiosystem auch technisch hochwertig dargeboten werden.
Dr. Sven Friedrich führt in folgende Werke Richard Wagners ein:
- Tristan und Isolde
- Die Meistersinger von Nürnberg
- Parsifal
- Der Ring des Nibelungen
DAS RHEINGOLD
DIE WALKÜRE
SIEGFRIED
GÖTTERDÄMMERUNG
Dr. Sven Friedrich, geb. 1963, studierte nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG in Hamburg ab 1984 Theaterwissenschaft, Germanistik und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Examen zum Magister Artium 1990 mit einer Arbeit über Werkidee und Bühnenrealität – Die Aufführungen der Werke Richard Wagners zu seinen Lebzeiten, Promotion „magna cum laude“ zum Dr. Phil. 1994 mit der Dissertation Das auratische Kunstwerk –Zur Ästhetik von Richard Wagners Musiktheater-Utopie.
Von 1990 – 1992 als wissenschaftlicher Dokumentar am Deutschen Theatermuseum München tätig, ist er seit 1993 Direktor des Richard-Wagner-Museums mit Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung (Haus Wahnfried), des Franz-Liszt-Museums und des Jean-Paul-Museums Bayreuth, Lehrbeauftragter für Theaterwissenschaft an der Universität Bayreuth sowie Vizepräsident der Jean-Paul-Gesellschaft.
Neben reger Vortrags- und Moderationstätigkeit sowie zahlreichen Referaten bei internationalen Fachtagungen und Symposien publiziert er vor allem zu Richard Wagner, u.a. im Programmbuch der Bayreuther Festspiele sowie der Zeitschrift Wagnerspectrum im Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg, deren Mit- und Gründungsherausgeber er ebenso ist wie der angegliederten Schriftenreihe Wagner in der Diskussion.
Die Vorträge werden in der Zeit vom 7. bis 13. August 2009 Großen Haus der Stadthalle gehalten. In dieser Zeit gehören zu den Zuhörern auch die 225 Stipendiaten der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.
Eintrittspreise: 10.- €,
für Mitglieder der Richard-Wagner-Verbände 8.-€
und für Studenten und Schüler 5.- €



