tt_news:
Veranstaltungskalender - Richard-Wagner-Museum
Termine Richard-Wagner-Museum Haus Wahnfried
25.07.2009
Ausstellung zur Festspielzeit,
"Die Seele der Musik" - Sonderausstellung vom 25. Juli bis 30. August 2009.
Die Ausstellung im Haus Wahnfried zeigt rund 40 Musikerportraits des Photographen Mat Hennek.
05.08.2009
Festspiel-Soirée in Wahnfried, 19:30 Uhr
Klavierabend mit Ludwig Sémerjian mit Werken von Mozart, Schubert und Haydn.
Programm:
Mozart: Sonate C-Dur KV 330 (1782) und Sonate B-Dur KV 333 (1783/84)
Schubert: Sonate C-Dur D840 „Reliquie“ (1825, unvollendete)
Haydn: Sonate Es-Dur Hob. XVI/62 (1794)
Ludwig Sémerjian: Nach seinem Musikstudium an der McGill-Universität in Montreal wandte sich Ludwig Sémerjian vornehmlich der Welt der frühen Pianofortes zu. Als Pianist, Kammermusiker und Konzertsolist trat er regelmäßig bei größeren internationalen Musikfestspielen auf. Dazu gehören in diesem Jahr Auftritte - teilweise mit begleitendem Vortrag - in der Library of Congress in Washington D.C., im Ludwigsburger Schloss während der dortigen Festspiele, im Schumannhaus in Zwickau und in Bayreuth, wo er im Rahmen der Festspiel-Soiréen in Wahnfried auf Wagners Steinway-Flügel (1876) spielen wird. Auf dem Programm einer Tournee durch Europa im Frühjahr 2010 stehen Mozarts Klavierkonzerte, die zusammen mit dem bekannten, mit alten Instrumenten musizierenden Orchester L’Arte del Mondo unter Leitung von Werner Ehrhardt zur Aufführung gelangen. Bereits mit der erst erschienenen CD aus der Gesamtaufnahme von Mozarts Klaviersonaten, gespielt auf historischen Instrumenten des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, befand sich Ludwig Sémerjian unter den „Top Ten“ der „International Classical Music Charts“ in Kanada. CD-Neuerscheinungen in 2010: Klavierwerke von Chopin und Schumann sowie Sonaten und Impromptus von Schubert auf Originalinstrumenten aus der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums.
08.08.2009
Festspiel-Soirée in Wahnfried, 19:30 Uhr
Liederabend mit Edwin Crossley-Mercer (Bariton) und Semion Skigin (Klavier). Programm: "De Paris, avec amour ..." mit Werken von Tschaikowski, Fauré, Bizet, Debussy, Liszt und Tosti.
Edwin Crossley-Mercer:
Der mit französisch-irischer Abstammung geborene Bariton, erhielt seinen ersten Musikunterricht am Conservatoire de Clermont-Ferrand in den Fächern Klarinette und Gesang. Er studierte Gesang am Centre de Musique Baroque de Versailles und später an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er absolvierte Meisterkurse bei Julia Varady, Ruben Lifschitz, Wolfram Rieger, Reiner Goldberg, Margreet Honig sowie Dietrich Fischer-Dieskau und wird zur Zeit von Yves Sotin beraten. Nach seiner Teilnahme an der Academie du Festival d'Aix-en-Provence, bekam er den Preis der HSBC Foundation verliehen. Im selben Jahr gewann er darüber hinaus den ersten Preis für Gesang des internationalen Wettbewerbes „Nadia et Lili Boulanger“ in Paris. Auf der Opernbühne war er u. a. als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“, Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und in der Titelrolle in “Don Giovanni“ zu sehen. An der Staatsoper Unter den Linden debütierte Edwin Crossley-Mercer mit der Partie des Vicomte Cascada in der Operette „Die lustige Witwe“ und sang den Kilian im „Freischütz“ sowie unter der Leitung von Daniel Barenboim den Juristen in Busonis „Doktor Faustus“. Im Juli 2008 debütierte er in der Rolle des Guglielmo in „Così fan tutte“ beim Festival Aix-en-Provence unter der Leitung von Christophe Rousset. In derselben Partie war er zwei Monate später konzertant in der Cité de la Musique in Paris mit der Opéra de Rouen zu hören. Einen weiteren Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit stellt das barocke Repertoire dar. So wurde er von namhaften französischen Dirigenten (Gérard Lesne, Patrick Cohen-Akhénine, Frédéric Desenclos et Olivier Schneebeli) zu Konzerten und CD Aufnahmen engagiert, u. a. Motets de M.A. Charpentier (Choc du Monde de la Musique und 5 Diapason) und Opern-Arien von Jean-Babtiste Lully. An der Komischen Oper Berlin ist er in der Spielzeit 2008/09 als Herold in „Die Liebe zu drei Orangen“ und als Schaunard in „La Bohème“ zu erleben.
Semion Skigin stammt aus St. Petersburg und wurde dort am Staatlichen Konservatorium ausgebildet. 1975 gewann er den Großen Preis beim Internationalen Klavierbegleiter-Wettbewerb in Rio de Janeiro. Von 1978-1981 war Semion Skigin Gastprofessor an der Carl-Maria-von-Weber-Musikhochschule in Dresden, seit 1990 ist er Professor für Liedbegleitung an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin. Außerdem leitet er ständig Meisterkurse an den führenden Konservatorien Deutschlands, Amerikas und in Holland. Er gehört heute zu den prominentesten Liedbegleitern. Seine Konzerte und Aufnahmen mit Gesangstars wie Cheryl Studer, Sergej Leiferkus - mit dem er 1993 bei einem Liederabend sein Debüt im Wiener Konzerthaus gab -, Olga Borodina, Olaf Bär, René Pape, Elena Prokina, Nina Rautio, Violeta Urmana trafen auf große Begeisterung bei Kritik und Publikum. Einen besonderen Platz unter seinen zahlreichen Aufnahmen hat die CD-Serie „Great Edition of Russian Songs“, die alle Lieder von Tschaikowsky, Mussorgski und Glinka umfasst. Diese umfangreiche Einspielung fand in Fachkreisen begeisterte Aufnahme und wurde mit der Nominierung zum „Grammophone Award“ 1995 und dem Gewinn des „Cannes Classical Award“ 1996 gekrönt.
16.08.2009
Festspiel-Soirée in Wahnfried, 19:30 Uhr
Liederabend mit Maria Radner (Alt) und Alexander Schmalcz (Klavier) mit Werken von Schubert, Brahms, Liszt und Wagner.
Programm:
Schubert: Frühlingsglaube, Lachen und Weinen, Dioskuren, Seligkeit, Der Musensohn
Brahms: Sapphische Ode, Wie Melodien zieht es, Die Mainacht, Liebestreu, Von ewiger Liebe
Liszt: Die Loreley, Es muss ein Wunderbares sein, O Lieb
Wagner: Engel, Stehe still, Im Treibhaus, Schmerzen, Träume
Maria Radner: Innerhalb kürzester Zeit hat sich die junge deutsche Altistin Maria Radner als eine der vielversprechendsten Altistinnen etabliert. Noch als Studentin debütierte sie bereits am Palau de les Arts Valencia und sang dort die tiefe, herausfordernde Partie des Saul in Martin y Solers Oratorium Philitaei a Jonatha disperse. Im selben Haus gab sie im Juni 2008 auch ihr Rezital-Debüt. Später debütierte sie bei den Bregenzer Festspielen in der Titelrolle der konzertanten Aufführung von Händels Salomo. Es folgten eine Neuproduktion Parsifal unter der Leitung von Lorin Maazel in Valencia sowie ihr Debüt an der Accademia di Santa Cecilia Roma, wo sie Honeggers Jeanne d’Arc au bucher unter der Leitung von Antonio Pappano sang. An der Bayerischen Staatsoper in München debütierte sie als Dritte Dame in Mozarts Zauberflöte unter Tomas Netopil. Nachdem Sie ihren Abschluss mit Auszeichnung gemacht hatte, debütierte Maria Radner am Teatro Real Madrid in Schumanns Faust Szenen. Sir Simon Rattle engagierte die junge Künstlerin als 1. Norn und Flosshilde für seine Götterdämmerung bei Festival d’Aix en Provence 2009 und den Salzburger Osterfestspielen 2010. In der Spielzeit 2009/10 wird Maria Radner in einer Neuproduktion von Strawinskys Rossignol in der Canadian Opera Company in Toronto zu erleben sein. Später gibt sie ihr Debüt am Concertgebouw Amsterdam in Beethovens Missa Solemnis unter Philippe Herreweghe und kehrt dann für eine Serie Zauberflöte an die Bayerische Staatsoper München zurück. Nach den konzertanten Aufführungen der Götterdämmerung bei den Salzburger Osterfestspielen 2010 wird Maria Radner die Erda in einer konzertanten Aufführung des Rheingold an der Oper Leipzig singen und in Mahlers Symphonie Nr. 2 unter Antonio Pappano in Rom und Mailand zu hören sein. Im Sommer 2010 wird sie in einer Neuproduktion von Elektra zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen zu erleben sein. Maria Radner arbeitet regelmäßig mit KS Prof. Marga Schiml in Karlsruhe. Sie war Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Bayreuth.
Alexander Schmalcz erhielt seinen ersten Klavierunterricht als Mitglied des Dresdner Kreuzchores. An der Guildhall School of Music and Drama in London war er Student von Iain Burnside und Graham Johnson. Der junge Pianist ist Preisträger des Gerald Moore Award 1996 und des Megan Foster Accompanist Prize. Alexander Schmalcz ist zu Gast in den großen Musikzentren Europas, Amerikas und Japans und bei renommierten internationalen Festivals, u. a. in der Wigmore Hall London, Schubertiade Schwarzenberg, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Hamburger Staatsoper, Chatelet Paris, Berliner Philharmonie, Leipziger Gewandhaus, Kölner Philharmonie, Théâtre de la Monnaie Bruxelles, Royal Opera House Covent Garden London, Kennedy Center Washington., Opera City Hall Tokyo, Salzburger Festspiele, Schleswig Holstein Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Tanglewood Festival, Rossini Festival Pesaro und Prager Frühling. Als Liedbegleiter arbeitet er mit internationalen Sängern wie Grace Bumbry, Anna Tomowa-Sintow, Peter Schreier, Herbert Lippert, Matthias Goerne, Konrad Jarnot, Stephan Genz, Christiane Oelze und Eva Mei zusammen. 2005 begleitete er Peter Schreier auf seiner Abschiedstournee in Japan und Korea. Kammermusikpartner sind das Petersen Quartett und die Schauspieler Julia Stemberger und Hans-Jürgen Schatz. Bei OehmsClassics sind Mozart, Zilcher und Wagner/Liszt Lieder mit Konrad Jarnot erschienen. Seit 1999 unterrichtet Alexander Schmalcz an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und in Meisterkursen, u. a. in der Wigmore Hall. Auf Einladung der Konzertgesellschaft München war der Künstler Juror beim Wettbewerb „Das Deutsche Romantische Lied“ 2004 in München.
21.08.2009
Festspiel-Soirée in Wahnfried, 19:30 Uhr
Klavierabend mit Mona Asuka Ott mit Werken von Beethoven, Chopin, Schubert und Liszt.
Programm:
Mendelssohn-Bartholdy: Präludium und Fuge Nr. 1 e-Moll op. 35
Beethoven: Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31/1
Chopin: Polonaise As-Dur op. 53 „Héroique“
Schubert: Drei Klavierstücke op. posth. D 946
Liszt: Rhapsodie Espagnole
Mona Asuka Ott wurde 1991 in München geboren und ist an der Universität Mozarteum Salzburg Mitglied der Hochbegabtenklasse und Jungstudentin bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Sie fand schon in sehr jungen Jahren Begeisterung für die Musik und durfte bereits im Alter von vier Jahren in der Münchener Residenz "außer Konkurrenz" bei einem Wettbewerb auftreten. In den weiteren Jahren folgten dann zahlreiche 1. Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, oft verbunden mit Sonderpreisen und zusätzlichen Auszeichnungen. Hierzu zählen 1. Preise beim Wettbewerb Grotrian Steinweg in Braunschweig, in Cortemillia und Pinnerolo, Italien, beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" sowie 2005 1. Preis und Sonderpreis bei der 4th EPTA International Piano Competition in Osijek, Kroatien. Im Wettstreit gegen wesentlich ältere Mitbewerber war sie 2006 auch jüngste Finalistin bei der 11st international Piano Academy Competition, Hamamatsu, Japan. Ebenfalls in 2006 erzielte sie u. a. den Publikumspreis bei der Bad Kissinger Klavierolympiade. Konzertauftritte führten Mona Asuka Ott bereits in viele Städte Deutschlands, nach Europa und nach Japan. Zu ihren Solo-Auftritten zählen die Festspielkonzerte Bad Hersfeld, der Kissinger Sommer, Alkmaar und Bergen in Holland, die BASF Serie "Junge Pianisten" in Ludwigshafen und ein Konzert in der Nikkei Hall in Tokyo. Weitere Auftritte folgten beim Braunschweig Classix Festival, im Münchener Prinzregententheater, im Wiener Konzerthaus, beim Eröffnungskonzert des "Festivals Next Generation III" in Dortmund und live im deutschen Fernsehen übertragen bei der Sternstunden-Gala 2006 in der Nürnberger Frankenhalle. Hohe Anerkennung fand sie auch bei einer Fernsehproduktion als Duopartnerin von Marcello Viotti zusammen mit dem Münchener Rundfunkorchester und bei zwei Auftritten 2007 im Münchener Herkulessaal. Ihr Orchesterdebüt hatte Mona Asuka Ott mit 13 Jahren beim Internationalen Klavierfestival Junger Meister in Lindau, dem schnell weitere Orchesterkonzerte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Halle unter Hans Rotman und den Hofer Symphonikern unter Golo Berg folgten. Geplante Konzerte in 2008 beinhalten u. a. einen Auftritt mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio, ein Solokonzert in Japan, europaweite Auftritte zusammen mit dem Schlagzeuger Peter Sadlo und ihr Debüt-Recital beim Klavierfestival Ruhr, welches bereits drei Tage nach Vorverkaufsbeginn komplett ausverkauft war. Mona Asuka Ott ist Stipendiatin der Degussa Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.
24.08.2009
Festspiel-Soirée in Wahnfried, 19:30 Uhr
Liederabend mit Tatjana Conrad (Mezzosopran), Werner Kraus (Bariton) und Daniel Inbal (Klavier) mit Werken von Gustav Mahler.
Programm:
Lieder Gustav Mahlers aus "Lieder eines fahrenden Gesellen" und "Des Knaben Wunderhorn".
Tatjana Conrad wurde in Heidelberg geboren und erhielt mit 14 Jahren erste Gesangsanleitung im St. Michaelis-Chor Hamburg sowie bei den Hamburger Alsterspatzen. Ihr Gesangsstudium führte sie nach Yerevan in Armenien, wo sie als Stipendiatin an der Staatlichen Hochschule für Musik „Komitas“ den „Master of Arts“ erwarb. Daran schloss sich ein Semester am Opernstudio der Hochschule an. Bereits während des Aufbaustudiums Konzertexamen II an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, Klasse Prof. W. Wild, debütierte sie am Staatstheater Cottbus, worauf zwischen 2004 und 2008 zahlreiche Gastengagements an verschiedenen Theatern und bei Opern-Festspielen folgten. 2006 war sie Finalistin des Operettenwettbewerbs „Robert Stolz“ und eröffnete in Bayreuth die Konzertreihe „Festspiel-Soiréen in Wahnfried“. 2008 sang sie dort beim Festakt zum 125. Todestag Richard Wagners dessen „Wesendonck-Lieder“ und gestaltete das Alt-Solo in Verdis „Missa da Requiem“ in der Hauptkirche St. Jacobi zu Hamburg. Während dieser Zeit sang sie regelmäßig im großen Saal der Laiszhalle in Hamburg und wirkte bei Live-Übertragungen von NDR 90,3 im Rahmen ihrer Tätigkeit am Hamburger Engelsaal mit. Bei ihrer regen Konzerttätigkeit in Europa, Armenien und Russland kann die vielseitige Sängerin auf ein facettenreiches Repertoire zurückgreifen, welches dem Chanson ebenso Rechnung trägt wie dem Kunstlied, der Opern- und Operettenarie sowie dem Evergreen aus Film und Musical. Die Beherrschung von fünf Fremdsprachen erlaubt ihr dabei den unmittelbaren Zugang zum vertonten Wort in der nahezu gesamten europäischen Musik. Seit 2008 ist sie als Solistin am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz engagiert. Hier tritt sie in Verdis „Macht des Schicksals“ ebenso auf wie im Musical „Der kleine Horrorladen“ und anderen Produktionen. 2010 debütiert sie als „Carmen“ in der gleichnamigen Oper von George Bizet.
Werner Kraus (Bariton) konzertierte bereits während des Kirchenmusikstudiums in der Neustaedter Hof- und Stadtkirche in Hannover und begann seine Bühnenkarriere dort mit Auftritten im Theater am Aegi. Er empfing während des Kirchenmusikstudiums bei namhaften Lehrern wie Prof. Heinz Henning (Knabenchor Hannover) und Prof. Bremsteller ( Orgel) sowie durch Prof. Koerppen (Komposition) herausragende Wegweisung. Das Operngesangsstudium bei Prof. Lehmann /Prof.Reimer wurde bereits durch zahlreiche Konzerte , u. a. am Braunschweiger Dom mit dem Braunschweigischen Staatsorchester begleitet. Im Studium sang er so wegweisende Partien, wie den Foerster im „Schlauen Fuechslein“. Seitdem führt ihn eine Karriere mit Konzerten, Liederabenden und Opernaufführungen von Venedig bis Danzig (Marienkirche), zum Limburger und Ratzeburger Dom sowie zu Engagements an die Opernhäuser von Oldenburg, Flensburg , Pforzheim, Hof und Annaberg (mit dem Barbiere di Siviglia und Sebastiano in Tiefland u. a.). Im Konzertfach stehen nach der Carmina Burana mit den Göttinger Sinfonikern und der Matthäuspassion von J. S. Bach, der Elias in Bremen mit Mitgliedern der Deutschen Kammerphilharmonie auf dem Programm. Die Winterreise von Franz Schubert hat den Sänger und sein Publikum über viele Jahre in Konzerten fasziniert. Die nächsten Aufgaben im Konzertfach werden zudem durch die Orchesterfassung der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit der Erzgebirgischen Philharmonie bereichert.
Daniel Inbal wurde 1972 in Aachen geboren. Nach erster Ausbildung am Frankfurter Dr. Hochs Konservatorium studierte er Klavier an der Hochschule für Musik Hannover bei David Wilde. Es folgte ein Dirigierstudium bei Leopold Hager an der Hochschule für Musik Wien, welches er 1998 durch eine Aufführung der neunten Symphonie von Schostakowitsch mit dem RSO Wien mit Auszeichnung abschloss. Außerdem besuchte er zahlreiche Meisterkurse bei Gianluigi Gelmetti. Gleichzeitig arbeitete er regelmäßig als Assistent beim Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turin. In dieser Funktion betreute er eine Produktion von Wagners Ring des Nibelungen und assistierte u. a. Valery Gergiev. 1999 wurde ihm an der Opéra National du Rhin in Straßburg die musikalische Leitung der Neuproduktion von Ariadne auf Naxos übertragen, die in der Presse große Begeisterung erntete. Seitdem arbeitet er mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Gürzenich-Orchester Köln und der NDR Radiophilharmonie Hannover zusammen. Von 2003 bis 2006 war er Chefdirigent des Preußischen Kammerorchesters. Darüber hinaus verbindet ihn seit 2002 eine intensive Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester Braunschweig, mit dem er u. a. Lucia di Lammermoor in Rheinsberg aufführte und eine Neuproduktion von Monterverdis L’incoronazione di Poppea in der Fassung von Philippe Boesman am Staatstheater Braunschweig herausbrachte. Erwähnenswert ist auch der große Erfolg einer konzertanten Aufführung von Schönbergs Erwartung mit Anja Silja. An der Volksoper Wien dirigierte er u. a. Die Lustige Witwe und Der Graf von Luxemburg. Nach einer Aufführung von Madama Butterfly wurde Daniel Inbal als 1.Kapellmeister an das Stadttheater Bern engagiert. Dort leitete er über hundert Vorstellungen, darunter Premieren von Mahagonny (Inszenierung: Harry Kupfer) und Le nozze di Figaro sowie Aufführungen von Falstaff, La Traviata und Rigoletto. Letzte Saison debütierte er an der Israel Opera mit einer Neuproduktion von Madama Butterfly in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Mariusz Trelinski. Diese Saison stehen neben Dirigaten von Don Giovanni am Theater Luzern u.a. die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Radio-Symphonie-Orchester des Polnischen Rundfunks auf dem Programm. Für 2010 ist u. a. die Uraúfführung einer Oper der Komponistin Elena Kats-Chernin an der Flämischen Oper Antwerpen geplant. Mit der Sopranistin Annick Massis und dem Orchestre Colonne Paris spielte er eine CD mit geistlichen Arien von Mozart und Haydn ein. Ab 2010 sind Aufnahmen für das französische Label Lontano vorgesehen. Neben der dirigentischen Laufbahn widmet sich Daniel Inbal der Klavierkammermusik und Liedbegleitung mit Partnern wie Yvonne Wiedstruck und Heinz Zednik
Eintrittskarten und Vorverkauf:
Eintrittskarten für die "Festspiel-Son komplett ausverkauft war. Mona Asuka Ott ist Stipendiatin der Degussa Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.iréen in Wahnfried" sind ab Montag,den 27. Juli 2009
an der Kasse des Richard-Wagner-Museums zum Preis von € 18,00 (für Schüler/Studenten ermäßigt € 9,00) erhältlich.
07.11.2009
Museumsnacht, 9. Bayreuther Museumsnacht am Samstag, den 7. November 2009.

